31.01.2012 01:33 Uhr | boba | 949 Aufrufe
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Eligium Closed Beta Review
Es ist nicht ganz leicht Eligium vom chinesischen Entwickler Shanda Games in diesem Stadium der Beta fair zu bewerten, dafür ist es einfach noch zu unfertig. So fehlen teils noch Sounds und Lokalisationen. Im folgenden soll es also mehr um die Aspekte des Spiels gehen, die schon fertiger scheinen, bzw. die sich wohl vorerst nicht mehr ändern werden, weil sie so in China auch bereits live sind.
Klassisch für Hack n Slay MMOs gibt es ganz normale Mobs auch in höherer Qualität.
Eligium ist ein neues Free to Play MMO aus dem Hause Frogster. Finanzieren wird sich das Ganze über einen Echtgeld-Itemshop. Was es genau dort zu kaufen geben wird ist noch nicht bekannt. Anzunehmen sind typische EXP-Boosts zum schnelleren leveln und Items, die das Aussehen verändern.
Die Charaktere:
Am Anfang eines jeden MMOs steht die Charaktererschaffung. Diese fällt bei Eligium recht übersichtlich aus. Das Aussehen und die Rasse (Panda, Elf, Mensch, Viridis) der Charaktere ist fest mit der Wahl der Klasse verankert. Jeder Spieler der selben Klasse, mal abgesehen vom Geschlecht, sieht also zunächst mal Identisch aus. Danach wählt man die Fraktion, die sonst keine weiteren Auswirkungen hat, außer der Zugehörigkeit im PvP. (Quests, Startgebiet, Ausehen, Skills etc. sind gleich) Schließlich kann man neben der Klasse (Fighter, Druid, Warrior, Mage) noch eine Gesinnung auswählen. Eine nette Idee, denn die Gesinnung gibt Boni oder Mali, je nachdem, welche Gesinnung die Mitspieler in der Gruppe haben.
So startet mein Panda in seine Abenteuer
Gameplay:
Eligium ist in gewisser Weise ein Mix aus Hack'n'Slay und einem klassischen MMO. So klickt man die Monster nicht zu Tode, sondern benutzt MMO-Klassisch die Zahlentasten und auch die Dreifaltigkeit aus Tank, Heiler und Schadensverursacher hält in dem Spiel Einzug.
Hack'n'Slay typisch fallen Gegner schnell um und der Charakter schnetzelt sich flott durch Gebiete und Dungeons. Durch das Quest- und Wegfindungssystem ist alles zwar sehr sehr komfortabel, es stellt sich aber recht schnell ein gewisser Grind ein, der die asiatische Herkunft des Spiels nicht verleugnen lässt.
Für die Übersichtlichkeit sorgen drei verschiedene Kameraperspektiven. Ein guter Gedanke, allerdings ist die 2,5D (klassische Iso-Ansicht) durch das Level-Design komplett unübersichtlich. Die 2,8D Kamera (Iso-Ansicht mit drehbarer Kamera) ist da schon deutlich übersichtlicher, aber die Kamera ist viel zu dicht am Charakter, so dass einem viel entgeht. Bleibt noch die klassische 3D-Ansicht, wie sie für MMOs mittlerweile üblich ist. Ärgerlich hier, vor allem für mich, die Mausaxen lassen sich nicht umdrehen.
Und hier im Piraten-Look. Ein aussehens-Item, dass nur eine begrenzte Zeit hält, sich aber auch wieder deaktiveren lässt.
Skills und Skillungen:
Ein ungewöhnlicheres System gibt es bei den Skills. Diese leveln nämlich nicht durch Levelaufstieg oder neue Schriftrollen beim Trainer sondern ganz einfach durch Benutzung. Auch Waffen werden durch häufige Benutzung stärker. An sich eine nette Idee, aber auch hier weist alles darauf hin, dass der Charakter durch Grinden am schnellsten stärker wird.
Was Skillungen angeht, gibt es hier nicht viele Wahlmöglichkeiten. Jede Klasse unterteilt sich mit Level 15 in zwei Spezialisierungen, der Fighter wird entweder zum feuerspuckenden Fernkämpfer oder zum fernöstlichen Nahkämpfer. Ab dann muss der Spieler sich lediglich entscheiden welche weiteren Skills er zuerst kauft. Diese kosten nämlich Gold und das ist anfänglich noch recht knapp. Skills lassen sich außerdem durch Einsatz von Gold und Seelenpunkten aufrüsten. Seelenpunkte gibt es übrigens für jeden Kill. Auch hier wird man höchstwahrscheinlich irgendwann grinden müssen.
Die Mainquest wird teils in Zwischensequenzen in Spielgrafik erzählt.
Quests und Story:
Bis zum Levelcap von 65 gibt es natürlich einiges zu erledigen. Quests gibt es typischerweise bei diversen NPCs und finden sich dann klassisch im Questlog. Wirklich super funktioniert hier die automatische Wegfindung. Ein Klick auf den Mob-Namen, Questgeber-Namen oder das gesuchte Item lässt den Charakter automatisch an die richtige Stelle laufen. Das gibt dem Spiel einen ungemeinen Fluss. Wie bereits geschrieben, ist der Schritt zum Asia-Grinder allerdings nicht weit und so erinnert das gesamte Spielgefühl an Games wie Metin2. Höchstwahrscheinlich wird ein Großteil der Quests auch erst mit der Lokalisation ins Spiel gefunden haben.
Ein Klick auf den Acceptable Tab zeigt, welche Quests verfügbar sind. Auch hier reicht ein Klick auf den NPC-Namen und der Charatker läuft automatisch hin.
Die Quests sind alle typische Standard-Kost. Töte sechs hiervon, bring mir acht davon, bring das hier zu diesem da. Durch einen Klick in den Questlog, läuft der Charakter automatisch hin: Umhauen, looten, Klick ins Questlog. Einfacher kann es nicht laufen und es ist wundervoll um das Hirn auszuschalten. Die Frage, die sich stellt, ist wie lang das Spaß macht.
Die Wegfindung funktioniert übrigens auch über die Landkarte hervorragend. Ein Klick auf die Karte lässt den Charakter automatisch dort hinlaufen. Das hilft doppelt, weil alle NPCs, Dungeons und Points of Interests auf der Karte eingezeichnet sind.
Es gibt übrigens auch eine in fünf Akte und ein Vorwort geteilte Haupt-Geschichte, die über spezielle Story-Quests erzählt wird. Diese landen in einem extra Reiter im Questlog. Dabei handelt es sich um lange Questreihen, deren Handlung sogar mit kurzen Zwischensequenzen in Spielgrafik erzählt wird. Um was es geht, ist aber eigentlich irgendwie egal, weil auch die Story-Quests nicht anders ablaufen, als all die andren Aufgaben, die so erledigt werden.
Zuguterletzt gibt es auch Daily und sogenannte Loop-Quests. Loop-Quests, die es als Solo- und Gruppenquests gibt, schicken euch in diverse Dungeons an deren Ende starke Belohnungen und jede Menge XP winken.
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